Bärwalder Wochenblatt

Geburts-, Heirats- und Sterbemeldungen aus dem „Bärwalder Wochenblatt‟

für das Jahr 1848

(Die Erfassung ist beendet)

Das „Bärwalder Wochenblatt‟ ist heute in keiner Bibliothek mehr nachweisbar. Die Zeitung ist weder von Heinz Gittig (Brandenburgische Zeitungen und Wochenblätter. Katalog der Bestände vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart in Archiven, Bibliotheken und Museen des Landes Brandenburg und in der Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz. Berlin 1993.) erwähnt noch sind irgendwelche Informationen über sie greifbar.

Im November 2017 wurden vom Projektleiter Stefan Rückling zwei Ausgaben (Nr. 20 vom 11. November 1848 und Nr. 22 vom 25. November 1848) in einer Akte im Brandenburgischen Landeshauptarchiv in Potsdam entdeckt (Angelegenheiten der Presse, Rep. 3B Regierung Frankfurt/Oder I Präs. Nr. 405).

Aus diesen beiden Ausgaben lässt sich entnehmen, dass das „Bärwalder Wochenblatt‟ erstmals im Juni 1848 erschien. Es wurde beim Verlag Nigmann in Cüstrin gedruckt und war in Bärwalde bei „Herrn Bürgermeister Schmoller‟ zu beziehen.
Jede Ausgabe besteht aus 2 Blättern bzw. 4 Seiten, wovon 3 ½ Seiten sich mit der Revolution in Preußen befassen. Auf der letzten Seite finden sich auch Kirchennachrichten (Geburten, Heiraten, Sterbefälle) sowie eine Tabelle über Getreidepreise.
Aufgrund ihres entschiedenen Eintretens für die Revolution von 1848/49 wurde diese Zeitung im Jahre 1849 verboten. Das ab 1872 erschienene „Bärwalder Wochenblatt‟ ist keine Fortsetzung.

 

Quellen:

  • Angelegenheiten der Presse (BLHA, Rep. 3B Regierung Frankfurt/Oder I Präs. Nr. 405).

 

Berlin, im November 2017. Stefan Rückling

 

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